Theaterstücke

 

Q U A R T E T T H E I M A T 1. S C I E N C E F I C T I O N

Die Rückkehr der Bümpliz


Gestartet im Jahr 2201 ist das Raumschiff „Bümpliz“ eben im Begriff auf die Erde zurückzukehren. Die Bremsmanöver sind eingeleitet, der Weltraumbahnhof Bern-Belp ist benachrichtigt, nur die Antwort kommt nicht. Und als sie doch kommt, ist sie anders als erwartet. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die “Bümpliz” in ein Zeitloch gefallen und in der Vergangenheit gelandet ist – also in unserer Zeit hier. Während die Besatzung versucht, Commander Streuli aus seiner lebensbedrohlichen Verstarrung aufzuwecken überstürzen sich auf der Erde die Ereignisse. Die Medien haben von der Ankunft der „Ausserirdischen“ erfahren, das Militär aller Länder ist in Alarmbereitschaft versetzt, die geistlichen Führer versuchen religiöse Massenhysterien zu beschwichtigen oder anzuheizen. Endlich gelingt es Professor de Spindel, den Commander aus seiner Verstarrung zu holen. Eine wirkliche Verständigung und die Integration der Besatzung in unsere Gegenwart rückt in greifbare Nähe. Da macht Major Hindelbank, selbsternannter Vermittler zwischen Erde und „Bümpliz“, eine verstörende Entdeckung… ”

2010 – Die Rückkehr der Bümpliz“ ist ein Heimat-Science-Fiction und spielt mit den Themen Angst vor und Neugier auf das Fremde. Das Projekt nimmt die Konstruktion „multikulturelles Raumschiff“ zum Ausgangspunkt für eine galaktische Reise durch den Kosmos festgelegter Kommunikationsstrukturen menschlichen Miteinanders, die im Augenblick der Konfrontation mit etwas völlig Fremden versagen und eine unüberwindliche Barriere bilden. Niemand versteht sich. Das ist zum einen bedrohlich, zum anderen komisch, gleichzeitig aber auch eine Chance: das Wesen der Realität muss neu verhandelt werden, Neugier und Angst sitzen an einem Tisch und lernen sich kennen.

Bümpliz Bümpliz

Spiel: Sarah Hostettler Vivianne Mösli Roland Bonjour Dominique Müller Ingo Ospelt Hans Rudolpf Twerenbold
Regie: Antje Thoms
Uraufführung: Zürich Mai 2010
Soloprogramme: Beni Küng
Kostüme: Romy Springsguth
Licht: Michael Omlin
Musik: Alex Stolze
Dramaturgie: Walter Gratz
Produktionsleitung: Gabi Bernetta

„Was für ein Brauch Sich umbringen nur weil man von Fremden gesehen wird“

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