Bühnenprogramme

 

Niagara

Eine Tragikomödie

Gut gelaunt zwar, aber unbeholfen und verwirrt stolpert der Erzähler durch eine irreale Welt von entzückten Hochzeitspaaren und gemachtem Glück. Er ist in jeder Hinsicht fehl am Platz. Sein Hotelzimmer ist ein Puppenhaus. Die Speisen und Getränke in den Restaurants heissen Happiness und Heaven. In Gesprächen fragen ihn die Leute, wie viel Geld seine Braut im Casino schon verspielt habe. Oder wo Europa liege. Als er endlich vor den imposanten Wasserfällen steht, benimmt er sich ganz ungehörig. Nur knapp entgeht er der Verhaftung. Eine subtil groteske Geschichte von einem richtigen Mann in einer falschen Mission.

Der dänischstämmige Autor und Performer fasziniert regelmässig mit seinem sprachbesoffenen Widerstand gegen das, was alle machen. In diesem Fall: Hochzeithalten. Alexandra Kedves Tagesanzeiger

   (Rezension NZZ)

   (Rezension Tages Anzeiger)

niagara-1 Niagara


„Die Bettdecke war bedruckt mit rosa Blumen

Das Kopfende des Betts war übersät mit rosa Kissen
Die Tapeten waren rosarot mit Vögeln
Und es sassen gekleidete Puppen auf der Kommode…“

   Textprobe